Nein zu einem EU-Beitritt der Türkei – die Türkei gehört nicht nach Europa !

Jedem Menschen mit gesundem Verstand sollte einleuchten, daß die Türkei kein europäisches Land ist. 97 Prozent ihrer Landmasse befinden sich auf asiatischem Boden, noch heute werden Angehörige der kurdischen Minderheit als Menschen zweiter Klasse behandelt. 

Abgesehen von den Tourismusregionen bietet die Türkei bis zum heutigen Tage das Bild einer islamischen Steinzeitgesellschaft, in der Frauen möglichst ganzkörperverhüllt ihren Männern ergeben sein müssen. In den letzten Jahren fand eine zunehmende Re-Islamisierung des Landes statt, was besonders vor dem Hintergrund der massiven Einwanderung aus islamischen Ländern weiteren kulturellen Sprengstoff für Europa mit sich bringen würde. Auch die Tatsache, daß die Türkei aufgrund ihrer hohen Einwohnerzahl plötzlich über ein erhebliches Gewicht in den EU-Gremien verfügen würde, würde die politische Islamisierung Europas noch weiter vorantreiben. Binnen weniger Jahre wird die Türkei eine größere Bevölkerung als Deutschland aufweisen.  

Trotz überdurchschnittlich hoher Wachstumsraten bewegt sich das Niveau der türkischen Wirtschaft noch heute weit unterhalb des EU-Durchschnitts, was horrende Zahlungen an den kranken Mann am Bosporus zur Folge hätte. Auch der bis heute brodelnde Konflikt mit Zypern sollte den Optimismus etwas dämpfen, daß die Türkei eine Bereicherung für Europa wäre.

Nun hat, wahrscheinlich um sich angesichts trostloser Umfragezahlen für seine Partei wieder einmal ins Gespräch zu bringen, ausgerechnet Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Forderung nach einem EU-Beitritt der Türkei zurück in die Debatte gebracht.

Die Debatte weist ein gewisses Maß an politischer Schizophrenie auf, steigt doch die Zahl der Krisenländer in Europa derzeit rapide an und kann derzeit überhaupt nicht realistisch prognostiziert werden, wie lange die Europäische Union überhaupt noch in der heutigen Form existieren wird. Ganze Volkswirtschaften brechen zusammen, Milliardensummen müssen als Hilfskredite transferiert werden, aber Westerwelle will ein weiteres Hochrisikoland in de EU holen.

Ein EU-Beitritt der Türkei brächte keinen objektiven Nutzen für Europa, aber enorme Risiken und Gefahren mit sich. Aufgrund der dann auch für die Türkei geltenden Freizügigkeit würden sich Millionen Türken auf Völkerwanderung nach Europa und Deutschland machen. Experten rechnen mit mindestens drei Millionen vor allem jungen Türken, die nichts mehr in ihrer Heimat hielte. Vor dem Hintergrund der Tatsache, daß die Integration der Millionen heute schon in Deutschland lebenden Türken als gescheitert bezeichnet werden muß, ein wahrhaftes Katastrophenszenario.

Die direkte Nachbarschaft der Türkei zu mehreren Konfliktherden im Nahen Osten brächte die EU in unmittelbare Umgebung zu brandgefährlichen Bürgerkriegen. Wie ginge die EU mit dem Syrien- und dem Palästinenserkonflikt um, wenn er sich direkt vor der Haustür abspielen würde? Auch der immer noch schwelende Armenier- und Kurdenkonflikt würde dank der EU-Freizügigkeit die Asylbewerberzahlen weiter in die Höhe steigen lassen. Die häufig von den Beitrittsbefürwortern vertretene These, eine EU-Türkei würde den anderen islamischen Staaten als Vorbild dienen und Demokratie sowie Menschenrechte verbreiten, erweist sich bei näherem Hinsehen als politische Nebelkerze, da die Türkei im Nahen und Mittleren Osten überaus unbeliebt ist und somit keinerlei Vorbildwirkung entfalten könnte. 

Das Hauptmotiv der Türkei, der EU beizutreten, nähme sich für die EU-Nettozahler als wahres Verlustgeschäft aus. Die in weiten Teilen ökonomisch unterentwickelte Türkei würde jährlich hohe Milliardensummen aus dem europäischen Fonds für Struktur- und Landwirtschaftshilfe abgreifen. Expertenberechnungen zufolge würden sich die jährlichen Transferzahlungen auf ca. 45 Milliarden Euro belaufen. Mögliche Rettungs- und Hilfspakete angesichts eines potentiellen Übergreifens der Banken- und Finanzkrise auf die Türkei sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.





Mehr Gründe bedarf es nicht, um festzustellen, daß die Türkei nicht nach Europa gehört. Um noch größere Ausmaße der türkischen Masseneinwanderung nach Deutschland und eine Ausweitung der Zweckentfremdung deutscher Steuergelder zu verhindern, muß ein EU-Beitritt der Türkei konsequent abgelehnt werden.


Ronny Zasowk

(Fotos: Julia Neveling)

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