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Rap! Kinder & Jugendliche in der Spirale der Agonie ohne Umkehr?

 Rap ist eine negride und dem Bestialismus zuzurechnende Form des Sprechgesangs, welcher sich ursprünglich Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre in den VSA ausbreitete. Während Hiphop sich verstärkt auf die Tonerzeugung und den Bass konzentriert, liegt der Schwerpunkt im Rap auf dem Text und somit der Aussage des Liedes.

Gewalt gegen den Staat oder gegen Andersdenkende ist  Bestandteil des
HipHop/Rap




Die Ursprünge des Raps liegen im hauptsächlich von Negern produzierten VS-amerikanischen Hiphop Ende der 1970er. In den 1980er Jahren wurde der Rap von Gruppen wie „Run DMC“ bekannt und auch von weißen Personen wie z.B. „Beastie Boys“ nachgeäfft. Einfluß hatte auch ebenfalls das Lied Der Kommissar von Falco; ebenso existierten weit vorher bereits frühe Vorgriffe, wie z.B. das 1982 veröffentlichte Lied „Das Blech“ der deutschen Gruppe Spliff, welches zu seiner Zeit allerdings der „Neuen Deutschen Welle“ zugerechnet wurde. Anfang der 1990er wurde der Rap bestialischer und aggressiver wie beispielsweise von „Bodycound“ (Gruppe von Ice-T) mit Titeln wie „Copkiller“ (Polizistenmörder).

Mitte der 1990er traten Rapper wie „Tupac“, „Dr. Dre“, „The Notorious B.I.G“, „Snoop Dogg“ oder „Puff Daddy“ auf. Zur selben Zeit kamen Gruppen wie „Die fantastischen Vier“ (Fanta 4) oder „Fettes Brot“ hervor, die sich mehr an dem ursprünglichen Hiphop orientierten. 

Der VS-amerikanische Rap war im Vergleich bereits deutlich vertierter. Die Situation eskalierte, nachdem „Tupac“ und „The Notorious B.I.G“ erschossen wurden. Beide Personen waren „Künstler“ in rivalisierenden Plattenfirmen und Küsten. Daher stammen auch die Sprüche wie „West-Coast“ und „East-Coast“. Anfang 2000 traten in den VSA Rapper wie „50 Cent“, „Fat Joe“, weiße Künstler wie Eminem oder Gruppen wie der „Wu-Tang Clan“ hervor.


Auch in der BRD wurden die Töne dunkler. Rapper wie „Kool Savas“, „Eko Fresh“, „Samy Deluxe“, „Torch“, „Ferris MC“ oder „Afrob“. Der Rap wurde im Vergleich zu Fettes Brot und Fanta 4 deutlicher triebhaft-bestialisch und erging sich in Themen wie krimineller Gewalt oder das sogenannte Ghettoleben. Ab 2003 wurde in der BRD der Gangster-Rap durch „Aggro Berlin“ hervorgebracht. Rapper wie „Bushido“, „Fler“ oder „Sido“ brachen häufig interne Tabus. Statt das Ghettoleben wie „Torch“ noch zu bejammern, identifizieren sich diese Rapper damit und vermittelten, sich darin sogar wohlzufühlen.


Neben der Musik entstanden wiederum andere Formen von Rap und Hiphop. Gruppen wie „Deichkind“ oder „Die Atzen“ haben ihre Zielgruppe eher im Bereich Feiermusik. Ebenso ist die Musik deutlich elekronischer als die des Gangster-Raps. Porno-Rap wie von „King Orgasmus One“ oder „Miss Doggystyle“. Darüber auch noch Horror-Core wie „Schwartz“, „Uzi“, teilweise auch „Kaisa“.
Als weitere Form ist auch sogenannter „nationaler Sprechgesang“ entstanden, hauptsächlich durch „N'Socialist Soundsystem“ oder „Makss Damage“.

Siehe auch


 





Was Sie über Rap wissen sollten von Dr. Klaus Miehling

Was ist Rap?

Rap ist Umfragen zufolge unter Kinder und Jugendlichen die beliebteste Musikrichtung; jeder
zweite hört sie gern. Es handelt sich um die Musik der HipHop-Kultur, einen Sprechgesang über
aggressiven, meist elektronisch erzeugten Schlagzeugklängen. Gelegentlich werden, normalerweise
ebenfalls elektronisch produzierte, Melodiefetzen dazugemischt. Die HipHop-Kultur, zu
der neben dem Rap auch der Breakdance und (meist illegale) Graffiti gehören, entstand in den
1970er Jahren im Kriminellenmilieu der Ghettos US-amerikanischer Großstädte.


„Um HipHop völlig verstehen zu können, braucht man vermutlich einen Abschluss in Soziologie, mehrere
Knastaufenthalte und ein Gefühl für afrikanische Rhythmen.”


Dementsprechend drehen sich die Inhalte des Rap, d.h. die mehr gesprochenen als gesungenen
Texte oft um Kriminalität und Gewalt, insbesondere im sogenannten Gangsta-(Gangster-)Rap.
Sie sind normalerweise ichbezogen und sollen die Überlegenheit des Rappers, der sich manchmal
auch MC, Master of Ceremonies („Zeremonienmeister”), nennt, herausstellen. Dazu bedient er
sich unter anderem des „Dissens”, des Schlechtmachens von Konkurrenten.


Rap zum Abreagieren?

Verteidiger aggressiver Musik machen für gewöhnlich geltend, daß sich ihre Hörer damit „abreagieren”,
daß die Musik also Gewalttätigkeit geradezu verhindere. Der Aggressionsforscher Herbert
Selg sagt dazu:
„Die alte Katharsishypothese [...] ist überholt; sie ist pädagogisch schädlich. [...] Gelegentlich kann nach einer Aggression
auch eine Pseudo-Katharsis durch Erschöpfung auftreten. War die Aggression erfolgreich, ist nach einer Erholung
die Wahrscheinlichkeit weiterer Aggressionen erhöht. [...] solange die Betrachtung der Aggressionsfolgen nur
über eine kurze Zeitspanne hin erfolgt, ist man geneigt, nach affektbesetzten Aggressionen kathartische Effekte wahrzunehmen.
Bei langfristiger Betrachtung vermehren jedoch Beobachtung und Ausführung erfolgreicher Aggressionen
die Wahrscheinlichkeit weiterer Aggressionen, ja es kann sogar ein besonderes Bedürfnis nach aggressivem
Verhalten entstehen.”




In den zahlreichen Studien zu den Auswirkungen medialer Gewalt finde sich „kein Hinweis auf
das Zutreffen der Katharsistheorie”, resümiert der Hirnforscher Manfred Spitzer. „Sie ist falsch.”4
Kinder und Jugendliche hören nicht nur besonders viel Musik, sie sind auch für deren Wirkungen
besonders empfänglich. Das Gehirn ist während der Pubertät ähnlich durchgreifenden Veränderungen
unterworfen wie in den ersten Lebensjahren. Barbara Strauch schreibt:
„Das Jugendalter, so mittlerweile die Warnung mancher Gehirnforscher, könnte eine der am schlechtesten geeigneten
Phasen sein, um das Gehirn mit Alkohol, Drogen oder auch einer ständigen Dosis gewalttätiger Videospiele in Kontakt
zu bringen.”


Daß in dieser Aufzählung aggressive Musik fehlt, ist nur symptomatisch für die bisherige Blindheit
– oder Taubheit – unserer Gesellschaft der Musik und ihren Wirkungen gegenüber.


Rap und Schulleistungen

Bereits in den 1980er Jahren stellte Keith Roe bei schwedischen Kindern und Jugendlichen fest,
daß schwache Schulleistungen mit Präferenzen aus dem Bereich der Rock- und Popmusik korrespondieren,
gute Schulleistungen dagegen mit einer Vorliebe für klassische Musik:
„Die Ergebnisse zeigten, daß je besser ihre schulischen Leistungen waren, sie um so wahrscheinlicher eine Vorliebe
für klassische Musik äußerten. [...] Bessere schulische Leistungen in diesem Alter [13 J.] korrelierten negativ mit einer
Vorliebe für Punk und Rockmusik zwei Jahre später, [...] Bei beiden Geschlechtern verband sich eine negative
Einstellung gegenüber der Schule direkt mit einer größeren Vorliebe für Punk und Rock. [...] Die Beziehungen zwischen
schulischem Einsatz, Orientierung an Gleichaltrigen und Musikvorlieben im besonderen stützen deutlich die
Ansicht, daß starke Verbundenheit mit gewissen Teenager-Gruppen und musikalischen Stilen helfen, eine symbolische
Entfremdung von der Schule auszudrücken. [...] elfjährige Mädchen, die in großem Maße populäre Musik hörten,
nahmen [gewissermaßen] voraus, nach der Schule Berufe mit geringerem sozialen Status zu ergreifen. 



Ebenso
nahmen Jungen, die im Alter von 15 Jahren sozial mißbilligte Musik bevorzugten, voraus, Berufe mit geringerem sozialen
Status nach der weiterführenden Schule zu ergreifen.”


1994 konnten auch Took/Weiss belegen, daß die Bevorzugung von Rap und Heavy Metal mit
schlechten akademischen Leistungen und mit schulischen Verhaltensproblemen korreliert.
Nun stellt sich natürlich die Frage, ob diese Korrelation rechtfertigt, dem Hören von Rock- und
speziell Rap-Musik eine ursächliche Wirkung zuzuschreiben, oder ob nicht vielmehr, aus welchen
Gründen auch immer, leistungsschwache Schüler diese Musikstile bevorzugen. Doch muß
freilich das eine das andere nicht ausschließen. Der Tübinger Hirnforscher Niels Birbaumer sagt:
„Die Komplexität und Variabilität von Tonfolgen spiegelt sich direkt im Gehirn wider. Dies in verstärktem Ausmaß
bei Personen, die eher klassisch-komplexe Musik hören. Personen, die Klänge bevorzugen, die sich durch hohe Repetitivität
und Vorhersagbarkeit auszeichnen, reagieren mit ihrem Gehirn auf solche Klänge mit einem Einbruch ihrer
Hirnkomplexität, so als würden die Zellen in das Stampfen des blechernen Rhythmus einstimmen und im selben
stumpfsinnigen Takt mitmarschieren.”



Wenn man dazu bedenkt, daß Musik die Hirnfunktionen nicht nur kurzfristig beeinflußt, sondern
daß sie auch auf die längerfristig bestehenden Verschaltungen der Nervenzellen einwirkt, wie der
Hirnforscher Eckart Altenmüller erklärt,8 dann liegt auf der Hand, daß das langdauernde und wiederholte
Hören einfach strukturierter Musik mit einem ständig wiederholten „beat” die kognitive
Leistung nachhaltig beeinträchtigt. Hinzu kommt, daß die hedonistische Ideologie, die mit allen
Arten von Pop- und Rockmusik verbunden ist, in den Hörern ein Weltbild verankert, in welchem
es vor allem auf „Spaß haben” ankommt, in welchem moralische Werte wie Ehrlichkeit, Pflicht
und Verantwortung keinerlei Rolle spielen, in welchem der Konsum legaler und illegaler Drogen
sowie sexuelle Befriedigung wichtiger sind als Leistungen in Schule und Beruf.


Rap und Sexualität

Neben Kriminalität und Gewalt ist Sex das andere große Thema des Rap. Dabei werden Frauen
meist als Schlampen und Huren (bitches, sluts, hoes) dargestellt, die dem sich als besonders potent
darstellenden Rapper zu Diensten sein müssen.


Jüngste Untersuchungen bestätigen den Einfluß sexueller Medieninhalte auf das tatsächliche Sexualverhalten:
Frauenfeindliche Liedtexte bringen Männer zu einer negativeren Einschätzung von Frauen (Fischer/Greitemeyer 2006), und sexuelle Inhalte in Musik (wie auch in Filmen,
Fernsehen, Zeitschriften) führen zu einer früheren Aufnahme sexueller Aktivitäten bei Jugendlichen
(Brown et al. 2006). An der vorzeitigen Sexualisierung der Jugend hat neben den visuellen
Medien also auch die populäre Musik einen Anteil, und hier wiederum besonders Rapper wie
Bushido, Sido und Frauenarzt. 


Der Stern berichtete:
 „Auch Werner Meyer-Deters kennt die meisten dieser Texte. In der Bochumer Beratungsstelle der Caritas betreut der
Pädagoge Minderjährige, die nicht Opfer von sexueller Gewalt sind, sondern Täter. Es sind fast ausschließlich Jungen.
Viele von ihnen müssen stationär in einer Klinik behandelt werden. Am Beginn der Therapie nehmen die Betreuer
ihnen die MP3-Spieler ab. ‘Wir hören schon gar nicht mehr rein, was für Musik da drauf ist’, sagt
Meyer-Deters. ‘Wir wissen sowieso, was die alle hören: Sido und diesen ganzen Dreck. Das richtet so viel Schaden
an! Das müsste man wirklich aus dem Verkehr ziehen.’ [...] Jugendliche Sexualstraftäter sind kein Randproblem. Ihre
Zahl hat sich innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt, auf mehr als 4000 im Jahr 2004.”


Beispiele für solche Texte, die vor Kindern und Jugendlichen verbreiten, was noch vor wenigen
Jahrzehnten nur für Erwachsene und nur unter dem Ladentisch zu haben war, sind im Anhang
zusammengestellt.


Kriminelle Vorbilder

Die Interpreten populärer Musik sind die Vorbilder weiter Teile unserer Jugend und genießen bei
vielen Hörern eine geradezu religiöse Verehrung. Aber was für Vorbilder sind das?10
Wenn man einiges über die HipHop- bzw. Rap-Szene und ihre Vertreter gelesen hat, ist man zu
sagen geneigt, hier ginge es nicht um Musiker, die Verbrechen begehen, sondern um Verbrecher,
die Musik machen, weil sie damit offenbar noch mehr Geld verdienen als mit Überfällen, Zuhälterei
und Drogenhandel. Der Rapper Ice-T sagt sogar selbst von sich, er sei „kein Musiker, sondern
ein Krimineller, der rappen lernte”.




 Sein Kollege Tupac Shakur nahm das Doppelalbum
„All Eyez On Me” auf, nachdem er für 1,4 Millionen Dollar Kaution aus dem Gefängnis geholt
worden war, in welchem er wegen Vergewaltigung saß. Später wurde er, vermutlich im Auftrag
einer konkurrierenden Plattenfirma, erschossen; wie auch wenig später Notorious BIG – wohl aus
Rache für den Mord an Tupac. Bereits 1995 war der Rapper Stretch erschossen worden, vermutlich
als Opfer der eigenen Szene. E-Money Bags wurde 2001, wahrscheinlich als Rache für den
Mord an Colbert Johnson (Komplize des Rap-Produzenten Kenneth McGriff) erschossen. Auch
Jam Master Jay wurde (2002) vermutlich Opfer der eigenen Szene. Alleine im Jahr 2006 wurden
sogar vier Rapper ermordet: MC Slinga (erstochen), Big Hawk, Dat Boy O und Moses „The Rapattic”
Rodriguez (alle drei erschossen). 2007 wurden drei Rapper erschossen: Stack Bundles,
sein mutmaßlicher Mörder Charles White, und Ed’Allante Timmons. Am 18. Mai 2009 schließlich
wurde der Rapper Dolla vor dem Einkaufszentrum 'Beverly Center' in Los Angeles
erschossen.


Auf 50 Cent wurde 2000 ein erfolgloser Mordanschlag verübt. Wie sich manche erinnern
werden, war dieser ehemalige Drogenhändler und verurteilte Schläger hofierter Gast in der Fernsehsendung
des ZDF „Wetten daß?”.


Mitglieder einer kriminellen Bande waren die Rapper Afrika Bambaata, Eazy E, Ice-T, Master P,
Schoolly D, Snoop Doggy Dogg, Warren G und fast alle Mitglieder von Boo-Yah T.R.I.B.E. Den
traurigen Höhepunkt der Rapkultur bildete der von Big Lurch (Antron Singleton) verübte bestialische
Kannibalismusmord, für den er 2003 zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Ein weiterer
Mörder unter den Rappern ist J-Dee (Da Lench Mob); wegen Totschlags verurteilt wurde
Marion „Suge” Knight, der Inhaber der Rap-Plattenfirma Death Row Records.


Der Rapper Noreaga schließlich, dessen Kriminellenkarriere im Alter von acht Jahren begann, hat einen
Mordversuch auf dem Kerbholz.


Daß die Verbindung des Rap zur Kriminellenszene nicht nur für die USA gilt, macht Speedy
Konsalik alias Doktor Renz der deutschen Rapgruppe Fettes Brot deutlich: „Wenn ich heute eine
Popband gründe, wo einer der Rapper sein soll, dann kann doch nichts Besseres passieren, als
wenn der irgendwann mal vorbestraft war.”12 Unter den deutschen Rappern haben beispielsweise
Cappuccino von Jazzkantine und Bushido eine kriminelle Vergangenheit: als Autodieb der eine,
als Drogenhändler und Dieb der andere.13 Der deutsch-iranische Rapper Xatar ist ein Schläger
und steht derzeit (Juni 2011) wegen eines Raubüberfalls vor Gericht.14 Auch deutsche Breakdancer
wie Tricks (Drogenkonsument) und Ultra (Dieb) fallen durch Straftaten auf.
Zwar begegnet man im Rap gelegentlich auch Anti-Gewalt-Stellungnahmen, die diese Musikrichtung
prompt an Schulen und Musikschulen hoffähig und für Politiker förderungswürdig gemacht
haben, aber der Rapper LJ verrät, was in Wahrheit dahintersteckt:
„Der Slogan ‘Keine Gewalt!’ stieß [bei der Hardcore-Szene] auf Unverständnis, weil man nicht wusste, dass ‘keine
Gewalt’ im HipHop-Kontext bedeutete ‘keine Gewalt gegen dich selbst und den, der dein Schicksal teilt’.”


Das heißt: Gewalt gegen den Staat oder gegen Andersdenkende ist sehr wohl Bestandteil des
HipHop/Rap (das war auch seinerzeit in der angeblich so friedlichen Hippie-Szene der Fall). Leider
lassen sich Politiker und Pädagogen von dem heuchlerischen Anti-Gewalt-Gerede bereitwillig
täuschen. So steht in dem Ratgeber „’Porno- oder Gangsta-Rap‘: Was können Eltern tun?“ der
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: „Gegen jugendspezifische Musik, hier Hip-Hop
ist nichts einzuwenden. […] Die Hip-Hop-, Techno- und Skaterbewegung ist eine der größten
Szenen in Deutschland und eine kreative, multikulturelle und integrative Jugendkultur.“


Kriminelle Hörer

Die Vorbildwirkung der Interpreten und die Gehirnwäsche (vgl. dazu das Zitat auf S. 8) mit aggressiver
Musik führt auch zahlreiche Hörer in die Kriminalität. Freilich kommt in den wenigsten
Fällen die Verbindung mit dem Musikkonsum ans Licht; bei „leichteren” Straftaten wie
Schwarzfahren oder Ladendiebstahl, die unter heutigen Jugendlichen schon zur „Normalität” geworden
sind, schon gar nicht. In einigen Fällen ist die Ursächlichkeit von Rap-Konsum jedoch
belegt:


• In den USA verloren zwei Polizisten das Augenlicht, nachdem ihnen mit einer „twelve
gauge”-Flinte, wie sie in Ice-Ts „Cop Killer” („Polizistenmörder”) beschrieben wird, ins Gesicht
geschossen worden war .
• Im April 1992 erschoß in Texas der 19jährige Ronald Ray Howard aus seinem Auto heraus einen
Polizisten. Sein Verteidiger machte geltend, Howard sei durch „2Pacalypse Now” des Rappers
Tupac dazu animiert worden.
• 1993 haben in New York mehrere Männer Mädchen sexuell belästigt, während sie „Whoomp!
There it is” von der Rapgruppe Tag Team sangen.
• Am 7. 9. 1994 ermordeten Jugendliche in Milwaukee einen Polizisten und gaben der Musik des
Rappers Tupac die Schuld dafür.
• Im Jahr 2005 hatte ein 17-Jähriger mit sechs weiteren Jugendlichen ein 17-jähriges Mädchen
vergewaltigt; der Haupttäter hatte außerdem zwei 15jährige Mädchen zur Prostitution gezwungen. 


Der Anwalt der Mädchen gab dem deutschen Rapper Bushido eine Mitschuld, da die
Täter unter dem Einfluß seiner Musik gestanden hätten.


Vier Prozent der von Gardstrom befragten Straftäter „glaubten, daß Musikhören mit Sicherheit
ihr illegales Verhalten beeinflußte”, und 23 % „antworteten, daß Musik ihre Straftaten etwas beeinflußt
habe”


 Dabei ist davon auszugehen, daß etliche nicht ehrlich geantwortet haben,
denn vor dem Ausfüllen der Fragebögen wurde aus der Gruppe heraus die Frage gestellt, ob
die Untersucher das Gefängnispersonal etwa davon überzeugen wollten, ihnen das Musikhören
zu verbieten. Auch gab es Kommentare wie „Musik sollte nicht verboten werden, das ist nicht
fair” und „Verbietet nicht Rap!” . 


Trotz dieser Befürchtungen gab etwa die Hälfte
der Probanden an, fünf bis zehn Minuten vor dem Begehen einer Straftat Musik gehört zu haben;
das ist um so bemerkenswerter als sie im Durchschnitt nur drei Stunden täglich Musik hörten.
Hier hat die Musik den Entschluß zur Straftat offensichtlich motiviert. Bei der vor einer Straftat
gehörten Musik handelte es sich in 60 % der Fälle ausschließlich um Rap; 32 % gaben eine Mischung
verschiedener populärer Musikstile an, die wenigen übrigen Heavy Metal oder Rock.


Konzerte

Bei Rap-Konzerten (Jams) geht es auf der Bühne eher harmloser zu als auf Rockkonzerten, da
den Musikern die Texte wichtiger sind als eine beeindruckende Bühnen„show”. Doch immerhin
wirkten bei Auftritten der Beastie Boys „Gogo-Tänzerinnen mit überdimensionalen Penis-Attrappen”
mit,18 und über Luther Campbell (2 Live Crew) wird berichtet:
„Bei seinen Auftritten werden weibliche Fans regelmäßig auf die Bühne geholt, um zu tanzen, zu strippen und wenn
sie wollen (wie eine Frau bei einem Auftritt in Japan) Oralverkehr mit Campbell zu haben.”


Gewalttätig ist jedoch oft das Verhalten des Publikums. Der Rapper Scope meint, daß es
„nicht möglich wäre, daß 50 Leute aus einer Stadt mit einem Bus zu einer [HipHop-]Party losfahren, da es zu viele
Rangeleien untereinander gibt.”


Henkel/Wolff schreiben 1996, daß im Westen Berlins
„friedliche Jams durch Schlägereien, Messerstechereien und Bombendrohungen seit Jahren nahezu unmöglich
sind.”


Nelson George erinnert sich an einen der ersten Rapauftritte, den er 1978 in New York erlebte:
„In jener Nacht bemerkte ich zum ersten Mal – und später noch unzählige Male –, dass es überall dort, wo es
HipHop gab, auch Kämpfe gab.”


Das Problem ist international: Der Breakdancer Babak sagt, daß auch Veranstaltungen im Iran
„oft in Schlägereien ausgeartet” sind.23 Gemessen an der im Vergleich zu großen Rock- und
Technospektakeln eher geringen Zuhörerzahl bei solchen Auftritten, scheint der Rap die am meisten
zu Gewalt anregende Musikrichtung zu sein. 


Ein Konzertveranstalter schrieb am 11. 1. 2007
bei www.fudder.de:
„Schlechte Erfahrungen sammele ich nach wie vor auf Rap / HipHop Konzerten. Diebstahl, Schlägereien, Respektlosigkeit.

Diese Veranstaltungen sind oft mit viel negativen Nachgeschmack behaftet.”


Weitere Beispiele:

• um 1986, New York, Madison Square Garden: Bei einem Konzert verschiedener Rapper
schlägt der Boxer Mike Tyson einem Mädchen im Vorbeigehen die Faust ins Gesicht.
• 1986, Arena Beach: Bei einem Konzert von Run DMC gibt es 41 Verletzte und eine Tote.
• November 1988, Lüdenscheid, Schillerbad: Bei der „Get Busy Jam” kommt es zu Schlägereien
und Sachbeschädigungen. Die „Stadtverwaltung war geschockt.”


• 1988?, New York, Nassau Coliseum: Auf einem Rap-Konzert wird ein B-Boy (Breakdancer)
ermordet.
• 1989, Berlin, Blockshock: Auf einem Rap-Konzert kommt es zu einer Massenschlägerei.
• 18. 9. 1991, Berlin, Metropol: Nachdem sich bei einem Rap-Konzert Jugendliche vorschriftswidrig
auf ein Geländer setzen, stürzt eine Balustradenverkleidung ab; 27 Verletzte.
• 1995?, London: Ein Zuhörer reißt dem Rapper Method Man einen Schuh vom Fuß und schleudert
ihn ihm an den Kopf.
• 31.7.? - 1.8. 2004, Chemnitz, Hiphop-Festival „Splash!”: 90 Straftaten, die meisten davon Verstöße
gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstähle.
• Okt.? 2004, Reading-Festival: Bei einem Auftritt von 50 Cent werden Feuerwerkskörper,
Klappstühle, Gartenmöbel, Flaschen voll Urin u. ein Plastikbecher mit menschlichen Exkrementen
auf die Bühne geworfen.
• 16. 4. 2005, Schweinfurt: Bei einem Konzert mit den Rappern Fler und Sido muß die Polizei
einschreiten; mehrere Personen werden verletzt.
• Juli? 2007, Athen, „Ejekt”-Festival: Bei einem Auftritt der Beastie Boys randalieren Besucher
mit CS-Gas, Eisenstangen und Baseballschlägern. Es gibt mehrere Verletzte.
• 16. 10. 2010: Bei einer HipHop-Party in einer Kölner Diskothek bricht eine Massenschlägerei
unter ca. 50 Besuchern aus. „Polizisten [...] wurden von den aufgebrachten Besuchern mit Flaschen
beworfen.“ Vier Festnahmen.


Wissenschaftliche Untersuchungen

Daß insbesondere Rockmusik einen schädlichen Einfluß auf Lebensvorgänge an sich haben kann,
zeigten schon die Experimente von Dorothy Retallack, festgehalten in ihrem 1973 erschienenen
Buch „The Sound of Music and Plants”. Earl W. Flosdorf und Leslie A. Chambers konnten nachweisen,
daß „shrill sounds” (schrille Klänge) zu einer Verklumpung von Proteinen führen. Unter
Laborbedingungen kann Musik auch die chemische Struktur und Stärke von Kristallen
verändern.


Die allgemein bekannten Wirkungen liegen freilich auf psychischer Ebene, und das gilt bereits
für Tiere, wie von Heiner Gembris und David Tame zitierte Untersuchungen zeigen. Doch der
Mensch? Daß visuelle Gewalt in den Medien gewaltfördernd wirkt, ist inzwischen massenhaft
belegt. Inzwischen existieren rund 3.500 Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Gewalt
im Fernsehen oder in Videospielen und im Alltag bewiesen haben. Auch sogenannte Amokläufe
können „als Folge der Überflutung mit Gewaltszenen auf die Hirnfunktion aufgefasst werden”,
sagen die an der Fachhochschule Villingen-Schwennigen lehrenden Professoren Max Hermanutz
und Joachim Kersten; und sie fügen hinzu:


„Aus der Sicht der Hirnforschung gibt es an solchen Einflussfaktoren keinen Zweifel, obwohl derartige Medienwirkungen
auf das Verhalten von Individuen in der Fachdebatte ansonsten immer noch sehr kontrovers diskutiert
werden.


Welchen Anteil mediale Gewalt an der Gewalt in unserer Gesellschaft tatsächlich hat, läßt sich
freilich kaum beziffern. Der Psychiater und Verhaltensforscher Brandon Centerwall hat dies jedoch
– beschränkt auf das Fernsehen – versucht und kam zu der Einschätzung,
„daß es – wäre die Fernsehtechnik nie erfunden worden – heute jährlich in den USA 10.000 Morde, 70.000 Vergewaltigungen
und 700.000 Körperverletzungen weniger gäbe.”


In einer jüngeren Untersuchung an Hauptschüler(inne)n der Klassen 5 bis 10 stellte Werner H.
Hopf fest, daß der Mediengewaltkonsum (wobei auch er akustische Mediengewalt nicht berücksichtigte)
mehr als jede andere untersuchte Variable (z.B. elterliche Gewalt oder Wertorientierungen)
einen Einfluß auf aggressives Verhalten der Probanden hatte: „26 % der Varianz der
Gesamt-Gewalttätigkeit in der Problemgruppe” ließen sich darauf zurückführen.28 Ähnliche Effektstärken
zeigen Untersuchungen zum Videospielkonsum.


 Es ist wahrscheinlich, daß die Folgen
auditiver Gewalt denjenigen visueller Gewalt nicht unähnlich sind. Die größere Verbreitung
von aggressiver Musik – Gewaltmusik – im Vergleich zu Gewaltfilmen läßt sogar auf einen noch
größeren, vielleicht weit größeren Einfluß schließen. Erste Hinweise darauf gibt es bereits. So
stellten Forscher der Universität Iowa fest, daß zumindest kurz nach dem Abspielen aggressiver
Musikstücke „die Gedanken der Zuhörer deutlich aufgeladener als nach gewaltfreien Liedern”
sind.30 Zu den „hoch signifikanten” Ergebnissen einer Studie von Christoph Langenbach gehört,
daß Jugendliche mit einem „Musikkonsum laut und viel” eine höhere Neigung zu aggressivem
Verhalten besitzen als solche mit „Musikkonsum differenziert und leise.”31 Eine Studie von Gunter
Kreuz ergab, daß Kinder, „die aufgrund der Aggressionsdiagnostik einer psychologischen Intervention
anempfohlen sind [...] schnellen Pop hoch signifikant bevorzugen.”

 Kreuz stellte
außerdem fest, „daß die Bevorzugung einiger komplexer Musikbeispiele mit niedrigeren Aggressionswerten
korrelierte.” 


Die verwendeten Stücke werden in dieser Zusammenfassung nicht genannt;
doch bedeutet das jedenfalls, daß Kinder mit geringer Aggressionsneigung kompositorisch
anspruchsvollere Musik, und das ist in der Regel klassische Musik, bevorzugen.
Peterson/Pfost (1989) stellten fest, daß gewalthaltige Rock-Musikvideos feindselige sexuelle
Überzeugungen u. negative Gefühle hervorrufen, und Hansen/Hansen (1990) bestätigten, daß
Rock-Musikvideos mit antisozialen Themen zu einer größeren Akzeptanz antisozialen Verhaltens
und zu einer größeren Zustimmung zu Musikvideos mit sexuellen Inhalten führen.
Took/Weiss (1994) bestätigten den Zusammenhang zwischen dem Hören von Rap (und Heavy
Metal) und unterdurchschnittlichen akademischen Leistungen, schulischen Verhaltensproblemen,
Drogenkonsum, Straffälligkeit und überdurchschnittlicher sexueller Aktivität. Nach
Johnson/Jackson/Gatto und Johnson et al. (beide 1995) erhöht der Konsum gewalthaltiger Rap-
Musikvideos die Akzeptanz von Gewalt zur Lösung persönlicher Probleme und die Akzeptanz
von sexueller Gewalt. Döbler/Stark/Schenk konstatierten 1999, daß „Risikojugendliche” überdurchschnittlich
oft der HipHop-Szene angehören. 


Nach Rubin/West/Mitchell (2001) neigen die
Hörer von Rap (und Heavy Metal) zu feindseligeren Einstellungen. Anderson/Carnagey/Eubanks
(2003) stellten fest, daß auch aggressive Musiktexte, wie sie im Rap besonders oft vorkommen,
zu einer erhöhten Aggression bei den Konsumenten führen. Cobb/Boettcher (2007) zufolge führt
sogar nicht-(!)frauenfeindlicher Rap zu frauenfeindlichen Einstellungen. Neben dem aggressiven
Klang dürften dafür auch die Assoziationen verantwortlich sein, die sich aufgrund des typischen
Szeneumfeldes beim Hören dieser Musik einstellen.


Nach North/Hargreaves (2007) gehören die Hörer von HipHop/Rap zu den kriminellsten: Über die Hälfte hat eine „haftwürdige“ Straftat begangen,
und 71,9 % haben Drogen konsumiert. Außerdem hatten trotz des geringen Altersdurchschnitts
von ungefähr 22 Jahren etwa zwei von drei Raphörern bereits mehr als eine sexuelle
Beziehung.


Nach Baker (2008) haben Raphörer überdurchschnittlich häufig ungeschützter Sex und fahren
betrunken Auto. Speziell die Hörer von französischem Rap neigen besonders zu Diebstählen, Gewalt
und Drogen.


Das Ergebnis

Cyril Scott führte ganze Gesellschaftssysteme der Vergangenheit auf die in der Epoche jeweils
vorherrschende Musik zurück.33 Mag das noch übertrieben erscheinen, so ist heute Musik durch
Tonwiedergabegeräte rund um die Uhr zugänglich, und die meisten Menschen hören während
mehrerer Stunden am Tag bewußt wie unbewußt Musik (auch ein großer Teil des Fernsehprogramms
ist bekanntlich damit unterlegt). Daher erscheint ein weitreichender Einfluß der Musik
auf die Menschen und damit auf die von ihnen gebildete Gesellschaft geradezu zwingend.
Wer viel Pop- und Rockmusik hört, vielleicht sogar die Texte nachliest, der wird mit einer Gedankenwelt
vertraut gemacht, in der Verbotsübertretungen befürwortet werden und sich alle Abgründe
von Kriminalität, Gewalt, sexueller Ausschweifung und Perversion finden. Der aggressive
„Beat” macht auch seine Hörer aggressiv. Hemmschwellen werden abgebaut. Zumindest bei
Menschen, die moralisch „auf der Kippe” stehen, kann die Musik den entscheidenden Impuls geben,
die Grenze zur Kriminalität zu überschreiten. Und vergessen wir nicht, daß beim durchschnittlichen
Jugendlichen bereits tausende von Stunden aggressiver Musik ihre Spuren in die
neuronalen Verschaltungen des Gehirns eingegraben haben! Die Saat der Gewalt geht aber schon
im Grundschulalter auf. Der Stern berichtete:
„Im Büro des Berliner Vereins Strohhalm e. V. sind in den vergangenen Monaten viele Anrufe und Mails von ratlosen
Lehrern und Erziehern aufgelaufen. Sie beklagen, dass schon Siebenjährige Musik von Rappern wie Sido hörten.
Dass sie Veränderungen an den Kindern festgestellt hätten. Dass manchmal die Stimmung in der Gruppe aggressiv
sei.”


Seit 1984 hat sich in Deutschland die Zahl der einer Gewalttat verdächtigen Jugendlichen verdreifacht
und die Zahl der gewaltverdächtigen Kinder ist um 170 % gestiegen. Aus anderen europäischen
Ländern werden ähnliche Zahlen gemeldet. Hier besteht ein offensichtlicher Zusammenhang
mit dem Hereinbrechen der HipHop-Kultur über Deutschland und Europa.
Ein weiteres Indiz für die Bedeutung des Rap in Zusammenhang mit jugendlicher Gewaltkriminalität
ist auch die Tatsache, daß sich, wie Pfeiffer/Wetzels am Beispiel Hannovers zeigen, die
Gewalt von innerethnischen Konflikten zu Konflikten zwischen Angehörigen unterschiedlicher
Volksgruppen verschoben hat. Rassismus aber ist typisch für die HipHop-Kultur:
„Viele HipHop-Fans sind Rassisten, viele Street-Rapper sind Rassisten, viele Texte sind rassistisch.”


Zum Rassismus kommt die Frauenfeindlichkeit: Die Berliner Erzieherin und Quartiersverwalterin
Ayten Köse
„versucht, mit einem wöchentlichen Frühstück, mit Vorträgen und vielen Gesprächen den Mädchen und Frauen ein
größeres Selbstbewusstsein zu vermitteln. Ayten Köse sagt, mit ihrer Arbeit könne sie gleich wieder aufhören, wenn
die Kinder auf ihren MP3-Playern zu hören bekämen, dass ‘alle Frauen Schlampen sind, die man auch mal richtig
rannehmen darf’. Sie würde gern wissen, ‘ob diesen Rappern klar ist, welchen Schaden sie da eigentlich
anrichten’”


Am 27. 9. 2010 zeigte das Fernsehen des WDR eine Sendung „Heldenkult am Stadtrand – Wie
Gangster zu Vorbildern werden“: „‘die story‘ zeigt am Beispiel des Bonner Extrem-Rappers ‚Xatar‘,
wie sich ein Musiker in die Herzen und Hirne von Jugendlichen rappte, und welche Rolle
dabei echte Kriminalität und Unterwelt-Milieus spielen, aber auch: das Internet, die Musikindustrie,
die Ignoranz der Bürger und ganz speziell die staatliche Sozialarbeit vor Ort.“


Bei einer Umfrage von 1994 befürworteten 28,7 % der Jugendlichen und Heranwachsenden (14 -
19 J.) Gewalt zur Durchsetzung persönlicher Interessen. Nach einer Umfrage in Bremen unter
690 repräsentativ ausgewählten Jugendlichen hatten neun von zehn in den 12 Monaten vor der
Befragung eine Straftat begangen.
Die ganze Wahrheit zeigt nicht die polizeiliche Statistik der angezeigten Straftaten; sie wird vielmehr
durch Umfrageergebnisse deutlich, wonach heute etwa doppelt so viele Menschen Straftaten
akzeptieren als noch zwei Generationen zuvor. Der Jurist Mark Schneider schreibt:
„Sozial schädigendes Verhalten wird zunehmend von der breiten Masse der Bevölkerung akzeptiert. Aus Umfragen
lässt sich ablesen, dass sich der Duldungspegel bei vielen – z.T. kriminellen – Sachverhalten im Laufe des letzten
Jahrzehnts [d.h. der 90er Jahre] in Richtung ‘zulässig’ verschoben hat.”


Selbstverständlich gab es Kriminalität und andere Mißstände schon immer. Aber ihre massenhafte
Verbreitung in unserer Gesellschaft ist ganz offensichtlich eine Folge der massenhaften Verbreitung
aggressiver Musik. Kinder verändern sich in der Pubertät. Aber es ist kein Naturgesetz,
daß sie rebellisch, aggressiv und kriminell werden, daß sie sich betrinken oder gar zu illegalen
Drogen greifen. Natürlich lassen sich für den Einzelfall keine sicheren Voraussagen treffen. Wer
raucht, mag ja auch hoffen, nicht zu denjenigen zu gehören, die an Arteriosklerose oder Lungenkrebs
erkranken. Auch Sie mögen hoffen, daß Ihr Kind gegenüber den Anfechtungen der sogenannten
Jugendkulturen immun ist und nur Gefallen an der Musik hat; daß es in der Diskothek
oder auf Partys ausgesprochene sexuelle Angebote und Aufforderungen zum Drogenkonsum zurückweist;
daß das Tragen von HipHop-typischer Kleidung noch kein Bekenntnis zum kriminellen
Lebensstil dieser Szene darstellt. Doch vielleicht wird auch Ihr Kind eines Tages feststellen:
„Ich begann zu beobachten, wie mein Leben von der Musik, die ich hörte, beeinflußt wurde. [...] Ich begann zu bemerken,

daß ich tolerantere Einstellungen zu Sex und Drogen bekam. Meine Musik verübte an mir nach und nach eine
Gehirnwäsche [...]”


In der Tat vermag Musik mit einem repetitiven „beat”, möglicherweise noch mit der Monotonie
weniger Akkordwechsel oder der faktischen Abwesenheit von Harmonien, wie sie gerade für Rap
typisch ist, ihre Botschaften geradezu suggestiv in die neuronalen Verschaltungen des Gehirns
eingraben. Der Rapper Ice-T sagt:
„Das ist mein Job: Umerziehen und neu programmieren.”


Die regelmäßige Beschäftigung mit solcher Musik muß Spuren hinterlassen, die um so folgenreicher
sind, je häufiger, je länger und je lauter diese Musik gehört wird.


                      Anhang: Textauszüge

• Aggro Berlin, „Aggro Ansage Nr. 3”: „Wer hat immer noch seinen Sch[....] in deinem L[...]? Aggro Berlin!”
• BUSHIDO, ohne Titelangabe: „Ihr wollt Romantik? Ich f[...] mit der Faust! Ich mag es, wenn Du weinst. Komm, Nutte,
bounce [springe!]. Spar dir Deine Blumen, hoch mit dem Rock!”
• BUSHIDO, SAAD und BASS SULTAN HENGZT, „Gang Bang”: „Ein Sch[....] in den Arsch, ein Sch[....] in den Mund / ein
Sch[....] in die F[....], jetzt wird richtig geb[....] [...] du brauchst nicht viel zu reden ich f [...] euch noch vor Acht


Ich zeig dir was passiert, wenn wir beide Streit haben / deine Tochter wird für meine Jungs zum Leihwagen [...] Ich geb
kein F[...], ihr seit [sic] den F[...] nicht wert / ich bin hier, die alte Rapelite f[...] ich zuerst / (Refrain: Ein Sch[....]
[...]) / „Lass deine Kinder nicht zur Schule, Hengzt rockt das Haus / ich mach dein Pausenhof zum Schlachthof, Panik
bricht aus [...] Was du P[....], wer schiebt ne Welle / ich hab die größte Schnauze Deutschlands, halt die Fresse /
Ich mach Geld von CDs über Tapes / jeder der mich Batteln will ist um 7 OK / Du Haufen Stück Sch[....], sei leise,
Rap nich / F[...] dein Image, nur ein Blick, ich [...] dich / Denkst du es ist Spaß, wenn ich dich therapier / kommt ruhig
zu viert, ihr werdet alle blamiert / (Refrain: Ein Sch[....] [...]) / Herzlich Willkommen auf dem Asphalt er singt
dir ein Lied / guck zum Horizont, was willst du Kind hier / zwischen Männern die mit Hero und Koks ticken / wir
sind die 3 die euch Zecken in den Zoo schicken / Die euch so f[.....], bis ihr euer Blut kotzt / ich bin Berliner der
nicht redet sondern zuboxt / Deine ganze Familie sind Taschenspieler / ich werd zu 90 % morgen Waffendealer / Ich
werd es machen wie der Cowboy im Western / ich trink nur noch Whiskey und f[...] deine Schwestern [...]”
• KING ORGASMUS ONE und SONNY-BLACK, „Drogen, Sex, Gangbang” (als Gäste auf dem Album von BUSHIDO
„Carlo, Cokxxx, Nutten”, 2002) „(Intro:) Yeeeeaaaah !!! West-Berlin f[....] deinen A[....]!! Sonny Black, King Orgasmus
One! [...] (King Orgasmus:) Ich hab Aggro gegen die Frauen! Zieh dich nackig aus und fang an zu saugen!
Meine Wohnung soll sauber sein! Nutte ich hab Hunger! Nimm dein Kochlöffel und koch mir endlich Hummer!
F[....]! Ich f[....] dein [sic] A[....] während du kochst! Wie siehst du eigentlich aus? Geh ins Bad und mach dich
hübsch! Dumme Nutte! Ich bin Frauenfeind! [...] Sch[....] auf Beziehung jede Frau ist eine Hure! Frauen schreien,
wenn ich ihr A[....]loch f[....]! Halt dein Maul sonst gibts gleich ne Schelle! Mach was ich dir sage und zick hier
nicht rum! Leg dich hin und nimm mein Sch[....] in den Mund! (King Orgasmus:) Ich rauche mein Gras, (Sonny-
Black:) Ich ziehe mein Koka, [..] (King Orgasmus:) Orgasmus (Sonny-Black:) Drogen, Sex Gangbang! [...] Ich tanze
splitter nackt auf meine Beatz mit deinen Kindern! Nutte! Ich sch[....] auf jedes Tabu! Ich ziehe weiter! Denn ich
mach Kohle schreib meinen Rap Und sch[....] auf Leute wie dich! [...] Es ist Geld Rap Sex komm und zeig mir deine
T[.....] Nutte! [...]”
• Die Fantastischen Vier, „Frohes Fest”, 1991: „Ich schalt’ um auf die Privaten, weil da was geht / und spiel’ so lang
an mir rum, bis er mir steht / Von der Firma Flasche Sekt und von der Mutti ein paar Kohlen / Geh’ ich jetzt in die
Stadt und lass’ mir einen runterholen? / Ich steh’ kaum in der Tür, kommt mir mein Bruder entgegen / Kommen
werd’ ich später, doch es kommt mir sehr gelegen, / denn ich weiß, in seiner Ehe geht schon lang nichts mehr, / und
deshalb stoß’ ich ab und zu mal seine Alte her / Die will das und ich weiß das, die ist ‘n geiles Luder / und ich geb’
es ihr viel besser als mein Bruder / [...] Und nach der Mutter geb’ ich dann auch noch der Tochter den Rest / Die
braucht das, die ist fast zwölf – frohes Fest.”
• EMINEM, „Guilty Conscience,” (LP „The Slim Shady”): „Hey, look at this bush, does it got hair? F[...] this bitch
right on the spot bare, till she passes out and she forgot how she got there.” / Übers.: „He, schau auf diesen Busch,
hat er Haare? F[....] dieses Miststück direkt auf den nackten Punkt, bis sie den Verstand verliert und vergißt, wie sie
da hingekommen ist.”
• FERRIS MC, „Tanz mit mir”: „Legal, illegal, sch[...]egal wie Moral!”
• FRAUENARZT, „Gang-Bang-Song”: „Alle rauf auf eine Frau. [...] Die Nutte ist das Fleisch. [...] Hey Nutte, mach die
Beine breit! [...] Wir f[....]n dich, bis dir die Lippen brechen.”
• ICE CUBE, ohne Titelangabe: „Not a baby by you / The neighborhood hussy ... [...] What I need to do is kick the
bitch in the tummy ...” / Übers.: „Kein Baby von dir / Der Nutte der Nachbarschaft ... [...] Was ich tun muß, ist, das
Miststück in den Bauch zu treten ...”
• ICE-T, „Cop Killer”: „I got my twelve gauge sawd off. I got my headlights turned off. I’m ‘bout to bust some shots
off. I’m ‘bout to dust some cops off. [...] Cop killer, I know your family’s grievin’ (f[...]‘em!) [...] I got this longassed
knife, and your neck looks just right. My adrenaline’s pumpin’, I got my stereo bumpin’. I’m ‘bout to kill me
somethin’. A pig stopped me for nuthin’! [...] Die, die, die, pig, die! F[...] the police! [...] F[...] the police, don’t be a
pussy. F[...] the police, have some muthaf[.....]’ courage.” / Übers.: „Ich habe meine Zwölfer[-Flinte] abgesägt. Ich
habe meinen Verstand abgeschaltet. Ich werde einige Schüsse abgeben. Ich werde einige Bullen wegblasen. [...] Bullenmörder,
ich weiß, deine Familie trauert (f[...] sie!) [...] Ich habe dieses lange Messer, und dein Hals paßt gut dazu.
Mein Adrenalin pumpt, meine Stereoanlage dröhnt. Ich werde jemanden töten. Ein Schwein hat mich wegen nichts
angehalten. [...] Stirb, stirb, stirb, Schwein, stirb! F... die Polizei! [...] F[...] die Polizei, sei nicht feige! F[...] die Polizei,
habe etwas verdammte Courage!”


• Kanak Attak, „Diese [sic] Song gehört uns” (2000): „Ich stehe hier mit lauter kanaken / Die nie abf[.....] [...] Wiederstand
pur / Liege stur / Zwischen deinen Gesetzen / Streue beats zum zersetzen [...] F[...] dich / und deine ganzen
monetas / kanakenfusion null Ilusion / bereit für die Invasion / als Störfaktor mit Haltung / buhl ich nicht nach geltung
/ motherf[.....] diese Song gehört uns / na, wie geht’s du kleiner Rassist / ich geh dir auf den sack weil mir gerad
danach ist [...] wir machen jagd auf eures gleichen / und wenn wir mit euch fertig sind dann gibt es leichen / und ich
trage ne menge hass in mir spazieren / weil andere w[.....] ihn in mir plazieren / ich fühl es immer stärker etwas
schlimmes wird passieren / heut morgen gings mir nicht so toll / wusste nicht / ob ich zuerst meinen nachbarn / oder
wolfgang schäuble erschießen soll / aus mir spricht nur der hass den ihr geschaffen habt / logisch das ein normale
mensch in deutschland überschnappt [...] zu viele w[.....] die wir schon zu lange verschonen / edmund stoiber ist
deutschlands größte [sic] hurensohn [...] bevor ich sterbe muss ich diese bastarde bestrafen.”


• KOOL G RAP, „Talk Like Sex”: „Time or place doesn’t matter to me, sweety. / I’ll f[...] you on the A-train while I
write graffity.” / Übers.: „Zeit oder Ort spielen für mich keine Rolle, Süße. / Ich f[....] dich im A-Zug, während ich
Graffiti male.”
• LIL’ KIM, ohne Titelangabe: „No money, money, no licky, licky, f[...] you d[....], d[....]”. / Übers.: „Kein Geld,
Geld, kein Lecken, Lecken, f[...] dich, Sch[....]chen, Sch[....]chen.” <> ohne Titelangabe: „I used to be scared of the
d[...] / Now I throw lips to the sh[..], handle it like a real bitch” / Übers.: „Ich hatte Angst vor dem Sch[....] / Jetzt
nehme ich den Sch[...] zwischen die Lippen, gehe mit ihm um ihn wie eine echte Nutte.”
• MC CURSE, „Wahre Liebe”: „Bevor zu rappen das Fetteste war, waren für mich nur Reste da, jetzt gibt’s Catering,
Champus und Sex am ersten Abend.”
• Notourious B.I.G, F[...] you tonight”, (Album: ,,Life after death", 1997): „Some say the x, make the sex / Spectacular,
make me lick you from yo neck / To yo back, then ya, shiverin’, tongue deliverin / Chill up that spine, that
a[..] is mine / [...] / If its alright with you, we f[......] (Frauenstimme: That’s alright!)” / Übers.: „Manche sagen, das x
[?], mache den Sex spektakulär / lasse mich dich vom Hals / zum Rücken ablecken, dann lasse deine zitternde / Zunge
diese Wirbelsäule kühlen, dieser A[....] ist meiner / [...] / Wenn du soweit bist, f[.....] wir (Frauenstimme: Das ist
in Ordnung!)”
• N.W.A., „Straight Outta Compton”, 1988: „I find a good piece of p[....] / And go up in it.” / Übers.: „Ich finde eine
gute P[....] / Und besorge es ihr.” <> „Dopeman”: „Well I’m the dopeman, yeah boy, wear corduroy / Money up to
here, but I’m unemployed / You keep smokin’ that rock and my pockets get bigger.” / Übers.: „Ich bin der Drogenmann,
ja, Junge, ich trage Kordsamt / bin arbeitslos und habe trotzdem Geld bis hier / Du rauchst weiter diesen
Crack und meine Taschen werden dicker”.
• Moses PELHAM, „Mein Glück”: „[...] jede von euch F[....]n will’n Stück aus meinem Kuchen [...] Denkst du echt
ich guck zu wie wegen dir mein ungeborenes Kind den [sic] Sperma von irgendwelchen Vollidioten mitschluckt /
F[...] das kannst du haken [sic] und dann wischen / bevor der Sch[....] passiert pennen wir beide bei den Fischen /
und wenn ich’n Weg find dich zu töten und zu leben / werd ich ihn nehmen und’n feuchten F[...] auf dich und alle
geben [...] und ich geb den Traum net auf wegen euch Huren [...] ihr werdet staunen ich kann Männern und Frauen
Sch[.....] in die Fresse hauen / Alter mach mir keine Hektik ich hab eh schon schlechte Nerven / und’n Heer von Sorgen
und Problemen die so gross sind / dass mir wurst is’ wie se posen in ihren vollgesch[.......] Hosen [...] wenn ihr
mir net helft / dann macht ihr F[....]n besser Platz.”
• REBEL, ohne Titelangabe: „Ist es so ungewöhnlich, wenn beim Masturbieren man sich die Nase bricht, die eigene
Faust schlug ins Gesicht. [...] ich will [...] mit meinen Brüdern und Schwestern wieder masturbieren, [...] und wenn
es mir kommt, dann schwängere ich Taube um Taube, Hahn um Hahn. Ich hoffe viele Frauen lassen mich an ihren
Zitzen spielen, denn ich bin so einzel-geil von der Weißwurst am Stiel.”
• Rödelheim Hartreim Projekt, „Höha, schnella, weita”: „Du garantierst für Sch[....] wie die Werbung von Göde /
Wir ha’m beide was von Kelly Bundy: Ich bin geil und du blöde / [...] ohne wenn und aber, F[....]nlecker / [...] f[...]
you too”.
• SCHOOLLY D, Saturday Night”, 1987: „I said, ‘Hey, baby, is you on the pill? / ‘Cause tonight I wanna be your
lover’” / Übers.: „Ich sagte: ‘He, Kleine, nimmst du die Pille? / Denn heute nacht will ich dein Liebhaber sein.’”
• Sabrina SETLUR, ohne Titelangabe: „Wie auf’m Klo is’ die Sch[....] von Toe, Tic und Tac / [...] Ich pack euch in
‘nen Sack und schmeiß den ganzen Sack ins Wasser / Die Dicke quillt dann weiter auf und die bunten Zwei werden
blasser.” (Eine Anspielung auf das Gesangstrio Tic Tac Toe.) <> „Du liebst mich nicht”: „Mir geht’s am A[....] vorbei
du W[......] reisst mein Herz in zwei [...] Meine Gedanken kreisen wie’n Adler immer wieder um dieselbe K[....]:
[...] Dann fängt die Sch[.....] von vorne an [...] Ich sch[....]’ auf dich das war’s du liebst mich nicht [...] Deshalb dreht
sich wohl mein Sch[....]leben auch in ‘nem Sch[....]kreis / Ich reiss’ mir’n A[....] auf und wart’ drauf dass du’s erkennst
[...] Dass ich stolz bin denkst du dass ich aus Holz bin du A[....] Ich wünsch’ dir zum Abschied ‘n
besch[.....]es Gewissen mit Gewissensbissen [...] Mir genügen die Erinnerungen an die Sch[....]tage im Bann von
‘nem besch[.....]en Mann / Ich kann heut’ kaum noch glauben wie sehr man sich erniedrigt / in Zeiten die widrig sind
für Sch[.....] die man nie kriegt [...] F[...] dich und deine ganze besch[.....]e Show du liebst mich nicht”.
• SIDO, „A[....]f[...]song”: „Es fing an mit 13 und na Tube Gleitcreme [...] / Kathrin hat geschrien vor Schmerzen /
mir hat’s gefallen. Ihr A[....] hat geblutet. Und ich bin gekommen.”


• TOO SHORT, „Freaky Tales”, 1989: „Always talkin’ ‘bout havin’ fun, / Once again at the c[..], I had it goin’ on.” / „I
told her like this, she could suck my p[....], / Or either go home ‘cause I knew I didn’t need ‘er.” / Übers.: „Immer
über Spaßhaben reden, / Noch einmal an die M[.....], ließ ich es weitergehen.” / „Ich sagte ihr folgendes: sie könne
meinen P[....] lecken / oder nach Hause gehen, weil ich wüßte, daß ich sie nicht brauche.”
• TUPAC, „I Ain’t Mad At Cha”, 1996: „I told my girl, ‘I’ll be there, so prepare to get f[.....] down’”. / Übers.: „Ich
sagte meinem Mädchen: ‘Ich werde da sein; also mache dich bereit, niedergef[....] zu werden.’”
• 2 Live Crew, „Do Wah Diddy” (LP „Move Something”, 1988): „Saug an meinem Sch[....] / Leck meine E[...] / Küß
meinen A[....].”41 <> „Dirty Nursery Rhymes”, 1989: „Humpty Dumpty fell off the wall, / ‘Cause a ho on the ave was
suckin’ his b[....].” – „Scuse me, lady, I’m doin’ my duty, / So pull down your pants and give me some booty.”
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